Das Projekt

Weshalb braucht es uns? 

In jedem Schulhaus ist die sexuelle Orientierung ein Thema:

  • "Schwul" wird häufig als Schimpfwort benützt. Jugendliche, die nicht den gängigen Rollenbildern entsprechen, werden gehänselt und ausgegrenzt (bis hin zu Bullying/Mobbing).
  • Auf dem Pausenplatz kursieren Vorurteile und Klischees.
  • Einzelne Schülerinnen und Schüler merken, dass sie selber "anders" sind, und stecken mitten im Coming-out.

Für Lehrkräfte ist es eine Herausforderung, solchen Situationen gerecht zu werden. Als externe Fachpersonen unterstützen wir sie dabei!

Was bieten wir?

Wir bieten Jugendlichen einen direkten und lebensnahen Zugang zum Thema Homo- und Bisexualität, indem sie "echte" Lesben und Schwule bzw. Bisexuelle kennen lernen. Dieser persönliche Ansatz ist sehr wirkungsvoll. 

Dabei wird niemand "bekehrt", sondern wir bieten den Schülerinnen und Schülern sachliche Informationen und die Gelegenheit, uns ihre Fragen zu stellen.

Wir gestalten die Unterrichtseinheit so, dass ein Gespräch miteinander möglich wird und die Bedürfnisse der Klasse abgedeckt werden. 

Unsere Besuche sind auch für Jugendliche gedacht, die selber gleichgeschlechtlich empfinden. Da es ganz allgemein um den Umgang mit Andersartigkeit, um Ausgrenzung, Vorurteile, Freundschaft und ähnliche Themen geht, profitieren alle Schülerinnen und Schüler - und auch das Klassenklima.

Wer sind wir?

GLL wurde am 22. Januar 2000 als Arbeitsgruppe der Dachorganisationen Pink Cross, LOS und fels gegründet.

Im Kanton Zürich gibt es in enger Zusammenarbeit mit den HAZ eine eigene Regionalgruppe.

Wir arbeiten mit dem Berner Schulprojekt ABQ, dem St. Galler Schulprojekt COMOUT, der Fachgruppe SOS Schweiz - Sexuelle Orientierung & Schule, S&X sexuelle Gesundheit Zentralschweizund dem Amt für Gesundheit Kanton Zug zusammen.

Für detaillierte Informationen: GLL-Jahresbericht

Fritz, Vater eines schwulen Sohnes

«Für volle Akzeptanz in Schule und Elternhaus»
Fritz, Vater eines schwulen Sohnes