Schulbesuche

Bei unseren Schulbesuchen sind Dreierteams im Einsatz: eine lesbische/bisexuelle Frau, ein schwuler/bisexueller Mann und ein Vater oder eine Mutter eines homo-/bisexuellen Kindes.

Sie erzählen aus ihrem Leben, vermitteln Informationen, diskutieren übers Anderssein und stellen sich den Fragen der Klasse.

Zentral ist, dass sich die Jugendlichen in der direkten Begegnung mit uns selber ein Bild machen können und Antworten auf ihre Fragen erhalten.

Ablauf

Ein Schulbesuch könnte so aussehen:

  • Vorstellung: Wer sind wir? Warum sind wir hier?
  • Spielerische Einführung ins Thema Anderssein
  • Überleitung zum Thema Homosexualität: Begriffe, Fakten, Zahlen
  • Wir erzählen unsere Coming-out-Geschichten
  • Fragerunde in (geschlechtergetrennten) Gruppen
  • Abschluss

Das Programm wird den jeweiligen Bedürfnissen angepasst.

Einsatzgebiet

GLL macht Besuche in der ganzen Deutschschweiz mit Ausnahme des Kantons Bern, wo das Schulprojekt ABQ tätig ist und der Kantone St. Gallen/Appenzell, wo das Schulprojekt COMOUT tätig ist.

Wir besuchen Schulklassen oder Jugendgruppen, Jugendtreffs, Firm- oder Konfirmations-Gruppen u.a.

Dauer

Für unseren Besuch sollten drei Lektionen eingeplant werden.

Kosten

Die Kosten betragen Fr. 150.- pro Lektion plus pauschal Fr. 60.- für die Reisespesen.

Ein Schulbesuch soll aber nicht an einem knappen Budget scheitern - wir können Ihnen auf Anfrage entgegenkommen.

In den Kantonen Luzern, Nidwalden, Obwalden und Uri arbeiten wir zusammen mit S&X, sexuelle Gesundheit Zentralschweiz, so dass Besuche für pauschal Fr. 200.- gebucht werden können. Weitere Infos zu diesem Angebot finden Sie hier.

Im Kanton Zug arbeiten wir mit der Kinder- und Jugendgesundheit des Amtes für Gesundheit zusammen, so dass wir die Besuche dort für pauschal Fr. 250.- anbieten können.

Interessiert? Dann setzen Sie sich doch mit uns in Verbindung: Kontakt

Anita, Politikwissenschaftlerin

«Meine ganze Jugend war geprägt vom hilflosen Gefühl, anders zu sein aber meinen "Fehler" nicht zu finden. Hätte ich in der Schule Gelegenheit gehabt, gleichgeschlechtlich liebende Menschen zu sehen und zu sprechen, hätte ich tatsächlich etwas fürs Leben gelernt.»
Anita, Politikwissenschaftlerin